Gelege | Serivas Schlangenseite

Nachzuchten 2026

Die Tiere sind aus der Winterruhe erwacht und wurden im März dann nach und nach vergesellschaftet.
Die ersten Gelege sind im Inkubator, ich rechne ab Mitte/Ende Juli mit den ersten Jungtieren.

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Erdnattern


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FAQ

Wo verpaarst du deine Tiere?
Bei mir hat es sich bewährt, die Paare zeitig nach der Winterruhe gemeinsam in Terrarien zu setzen und dort für einige Wochen zusammen zu lassen. Auf diese Weise können die Tiere selbst den richtigen Zeitpunkt finden und der Stress regelmäßigen Einfangens und Umsetzens in eine "Verrichtungsbox" entfällt. Über den Zeitraum der Vergesellschaftung kommt es dann zu mehreren erfolgreichen Paarungen, so dass sich gute Befruchtungsraten zeigen. Sobald das Weibchen in die Phase deutlicher Trächtigkeit kommt, nehme ich das Männchen jedoch heraus, um ihr während der Eiablage größtmögliche Ruhe und ein störungsfreies Umfeld zu bieten. Die Männchen neigen nämlich dazu, den kurz vor der Ablage frisch gehäuteten Damen nochmal richtig auf den Keks zu gehen.

Wie inkubierst du?
Für die Inkubation nutze ich Perlite, welches ich gut durchfeuchte und um ca. 1cm Wasserlevel übersättige. Im Laufe der Inkubationsdauer wird das unten stehende Wasser über das Perlite zu den Eiern geleitet und sie sind immer gut mit Feuchtigkeit versorgt. Abgedeckt werden die Eier mit ausgewrungenem, feuchten Spaghnum Moos, welches ich an Tag 58-60 entferne. Der Deckel bleibt während der Inkubationsdauer verschlossen. Ein Nylonstrumpf schützt die Box vor Fliegen und hat sich die Jahre wirklich bewährt. Ich inkubiere in einem umgebauten Getränkekühlschrank bei ~27°C und es dauert bei meinen Pantherophis guttatus ca. 65 bis 70 Tage bis zum Schlupf. Die P. obsoletus sind im Schnitt ca. eine Woche schneller draußen.

Wofür steht #TeamNaturschlupf?
Ich bin gegen künstlichen Eingriffe in den Schlupfvorgang wie sie zunehmend praktiziert werden. Angefangen bei Python regius in den USA, ist die Unart Eier beim errechneten Schlupftermin an- bzw. stellenweise regelrecht aufzuschneiden mittlerweile auch in Europa und bei Nattern viel zu oft zu sehen. Meine Tiere müssen diese Hürde alleine nehmen. Ja, das kann zur Folge haben, dass ein Tier es nicht schafft, aber das ist natürliche Selektion. In einem Umfeld, in dem wir schon die Partnerwahl und die Inkubationsbedingungen kontrollieren, ist es für eine weiterhin fitte Population unerlässlich, diese natürliche Hürde nicht ebenfalls zu eliminieren.



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